Wie sind deine Erfahrungen mit dem Austauschprogramm Enlight?
Es war eine richtig coole Erfahrung und die Organisation hat super funktioniert. Besonders schätze ich die Flexibilität: Man kann einfach für eine Woche an eine andere Uni gehen und dort einen Kurs besuchen. Zusätzlich habe ich ein Stipendium von 500 Franken erhalten, das meine Flüge und die Unterkunft abgedeckt hat.
Am spannendsten war es, so viele Studierende aus ganz Europa kennenzulernen und Einblicke in ihre Studienerfahrungen zu erhalten. Der Austausch mit Studierenden aus Estland hat mir beispielsweise gezeigt, wie unterschiedlich der Uni-Alltag sein kann. So haben sie beispielsweise zwei Stunden Vorlesungen ohne Unterbrechung, während wir uns viel öfter kürzere Pausen gewohnt sind.
Wie hat dir Irland gefallen und was hat dir an deinem Aufenthalt besonders gut gefallen?
Irland hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Dublin eher weniger, dafür umso mehr Galway: eine kleine, charmante Stadt am Meer, die mich an Bern erinnert hat – mit vielen Studierenden, Pubs, Restaurants und einem lebendigen Geschehen auf den Strassen. Schon die zweieinhalbstündige Zugfahrt dorthin war beeindruckend. Sie führte durch grüne Landschaften und vorbei an kleinen Dörfern.
Auch die Dauer meines Aufenthalts fand ich ideal. Insgesamt war ich rund zehn Tage weg: lang genug, um den Alltag vor Ort zu erleben, aber kurz genug, um schnell wieder in das eigene Umfeld zurückzufinden. Besonders interessant war für mich der Austausch mit Studierenden aus ganz Europa, wodurch mein Aufenthalt unvergesslich wurde.