05.12.2022 | Diverses | Studierende

Endlich fertig – der renovierte Uni Standort Engehalde

Nach mehreren Jahren Planung und gut einem Jahr Baustelle ist es endlich soweit. Mit neuen und aufgefrischten Räumlichkeiten sowie Lern-, Entspannungs- und Verpflegungsmöglichkeiten präsentiert sich das Engehaldenareal als BWL Master-Campus der Universität Bern.

Dezember, 2022

Text von Mara Baer

Wie alles anfing:

Bevor das Engehaldenareal der Sitz des Departement BWL und des Instituts für Informatik wurde, war dort einmal ein Tierspital und dann noch andere Institute angesiedelt. Nicht nur die Nutzung des Areals hat sich in der Vergangenheit stark verändert, sondern auch der Universitätsbetrieb selbst. Analysen aus dem Jahr 2016 stuften die Sicherheit des Engehaldenareals im städtischen Kontext als problematisch ein und zeigten einen erhöhten Bedarf bei der Rauminfrastruktur auf. Ausserdem wollte man das Areal als Universitätsstandort stärken. Mit dem Entscheid des Grossen Rates, einen entsprechenden Kredit zu sprechen, konnte das Projekt losgehen.

Dank der Renovation der Uni Engehalde wird nicht nur das Sicherheitsproblem angegangen, sondern auch die Rauminfrastruktur aufgefrischt. Es gibt neue Unterrichtsräume, ausgestattet mit modernster Technik, Büros, Lernorte, eine neue Cafeteria in der „Schmiede“, Eltern-Kind- und Stillräume, neue Sitzmöglichkeiten im Aussenraum, Foyers zum Lernen und Besprechen, sowie Snack- und Getränkeautomaten.

Lounge in der Engehaldenstrasse 8
Lounge in der Engehalde 8 © Mara Baer

Die Vision:

Aus der Perspektive der BWL war die Vision für die Renovation, aus dem Engehaldeareal einen BWL Mastercampus zu machen. Was bedeutet das für die Studierenden? Seit dem laufenden Herbstsemester 2022 finden viele der BWL-Mastervorlesungen und Seminare in allen Vertiefungen Management, Marketing, Accounting & Finance und Wirtschaftsinformatik neu hier statt. Masterstudierende, welche die Vorlesungen auf dem Engehaldenareal besuchen, sind auch vor und nach der Vorlesung auf dem Areal gut aufgehoben. Für die Mittagspausen können die Sitzgelegenheiten, Mikrowellen und Snack- und Getränkeautomaten in der Schmiede genutzt werden. Bequeme Sessel vor den Vorlesungsräumen an der Engehaldenstrasse 8 ermöglichen den Studierenden, vor und nach der Vorlesung mit Freunden zusammenzusitzen, spannenden Diskussionen zu führen oder einfach zu entspannen. Der Lernort in der Schmiede, welcher schon im November 2021 fertig renoviert wurde, dient den Studierenden zur Vor- und Nachbereitung der Vorlesungen und zum Lernen auf die Prüfungen. Hier kann man ausserdem auch Gruppenräume reservieren.

Aussenplatz Engehaldenareal
Aussenplatz Engehaldenareal © Mirjam Schindler & Carola Martino

Natürlich soll das Areal nicht nur den Studierenden dienen, sondern den Mitarbeitenden der Universität auch eine zeitgemässe Infrastruktur bieten. Das Engehaldenareal ist nämlich auch der Sitz aller fünf Institute der BWL. An der Engehaldenstrasse 4 findet man die Institute Personal und Organisation, Marketing und Unternehmensführung, Finanzmanagement, Unternehmensrechnung und Controlling und den Departementsstab BWL, wo auch die Studienberatung angesiedelt ist. Im gegenüberliegenden Gebäude an der Engehaldenstrasse 8 befindet sich das Institut für Wirtschaftsinformatik sowie an der Neubrückstrasse 10 das Institut für Informatik, das nicht zur WISO-Fakultät gehört.

Ein Ausblick:

Laut den Projektleiterinnen Carola Martino und Mirjam Schindler ist das Projekt noch nicht komplett abgeschlossen: „Die baulichen Tätigkeiten beschränken sich jedoch auf die Mängelbehebung und Nacharbeiten. Zudem wird es noch eine Angebotsanpassung im Lernort geben, um zusätzliche Gruppenarbeitsplätze zu schaffen. Wie auch bisher, wird es im Rahmen des jährlichen Unterhalts immer wieder bauliche Massnahmen geben, jedoch in kleinerem Rahmen“.

Der neue BWL Master-Campus lebt von den Studierenden und den Mitarbeitenden der Universität. Schaut doch einmal vorbei, nutzt die Infrastruktur und lasst euch selbst davon überzeugen.

Lernort Engehaldenareal
Lernort Engehaldenareal © Mara Baer